Wertschätzend. Auf Augenhöhe. Lösungsfokussiert.
Einzel Retreat Trauma verarbeiten in intensiver Einzelarbeit
Ein individuelles Trauma-Retreat bietet Menschen mit belastenden Erfahrungen die Möglichkeit, in einem geschützten Rahmen professionelle Unterstützung zu erhalten. Anders als in klassischen ambulanten Settings ermöglicht die Intensivbegleitung beim Trauma eine mehrtägige,fokussierte Arbeit an Lösungen für die Folgen von traumatischen Erlebnissen.
Im Einzelsetting der Traumaarbeit steht ausschließlich Ihre persönliche Situation im Mittelpunkt – ohne Gruppendynamik, ohne Zeitdruck durch wöchentliche Sitzungen. Die Einzelbegleitung bei Trauma verbindet bewährte therapeutische Methoden mit der besonderen Qualität pferdegestützter Therapie.
Pferde reagieren unmittelbar auf körperliche und emotionale Zustände und ermöglichen dadurch nonverbale Zugänge zu traumatischen Erfahrungen. Dieser Ansatz ist besonders hilfreich bei posttraumatischer Belastungsstörung, wenn verbale Therapieformen allein nicht ausreichen. Die private Traumabegleitung in einem maßgeschneiderten Retreat schafft Raum für Prozesse, die Zeit und Kontinuität benötigen – fernab vom Alltag, eingebettet in die ruhige Atmosphäre des Landschaftsschutzgebiets.
Durch die tägliche therapeutische Arbeit entsteht eine Intensität, die nachhaltige Veränderungen ermöglicht und neue Perspektiven eröffnet.
„Traurig, kraftlos und ziemlich durcheinander bin ich zu dir gekommen… mit ganz viel Herzlichkeit und Kompetenz hast du mir Mut gemacht, hast mir neue Impulse und Kraft gegeben. Danke“
Sabine, Chemnitz
Was ein individuelles Trauma-Retreat im Einzelsetting auszeichnet

Intensive psychologische Begleitung über mehrere Tage ermöglicht nachhaltige Entwicklungsschritte. Die Kombination aus Traumatherapie, pferdegestützter Arbeit und Naturerfahrung schafft einen geschützten Rahmen für persönliche Veränderung.
- Maßgeschneiderte Therapiekonzepte für Ihre Situation — Jedes maßgeschneiderte Retreat wird auf Ihre individuelle Geschichte und aktuelle Lebenssituation abgestimmt. Anders als in Gruppensettings bestimmen Sie Tempo, Fokus und Intensität der therapeutischen Arbeit. Der Diplom-Psychologe und Traumatherapeut Berthold Schaaf entwickelt gemeinsam mit Ihnen einen auf Ihre Ressourcen und Bedürfnisse ausgerichteten Prozess, der klassische Traumatherapie mit körperorientierten und tiergestützten Methoden verbindet.
- Intensive Einzelbegleitung ohne zeitliche Einschränkungen — Die Einzelbegleitung bei Trauma bietet Ihnen die Möglichkeit, mehrere therapeutische Sitzungen täglich in Anspruch zu nehmen. Während ambulanter Therapie zeitlich auf 50-Minuten-Einheiten begrenzt ist, können im Retreat therapeutische Prozesse in ihrer natürlichen Dynamik entstehen und sich entwickeln. Sie wohnen direkt auf dem Therapiehof Hohenrode, sodass zwischen den Sitzungen Zeit für Integration und persönliche Reflexion bleibt.
- Pferdegestützte Traumaarbeit als Co-therapeutischer Zugang — Die auf dem Hof lebenden Islandpferde werden als Co-Therapeuten in den therapeutischen Prozess eingebunden. Im 1:1 Retreat bei Trauma ermöglicht die Arbeit mit den Pferden einen nonverbalen Zugang zu Emotionen und körperlichen Empfindungen. Besonders bei posttraumatischen Belastungsstörungen, wenn sprachliche Verarbeitung schwerfällt, eröffnet der Kontakt zu den Tieren neue Wege der Selbstwahrnehmung und Regulation.
- Geschützter Raum im Landschaftsschutzgebiet Weserbergland — Ein persönliches Retreat findet in der Abgeschiedenheit einer ruhigen Hofstelle inmitten von 80.000 Quadratmetern Natur statt. Die Lage über der Weser nahe am Wald bietet Ihnen Rückzugsmöglichkeiten und Raum für Naturerfahrungen. Diese äußere Ruhe unterstützt innere Stabilisierung und ermöglicht Ihnen, sich ohne Ablenkungen auf Ihren Entwicklungsprozess zu konzentrieren.

Fachliche Kompetenz für Ihre individuelle Traumaverarbeitung
- Die Arbeit mit Traumafolgestörungen erfordert ein fundiertes psychologisches Verständnis und jahrelange praktische Erfahrung. Als Diplom-Psychologe und Traumatherapeut begleite ich in Hohenrode seit 2016 Menschen mit posttraumatischer Belastungsstörung und komplexen Traumafolgen im Rahmen eines Einzel-Retreats zur Traumaverarbeitung. Die Kombination aus klassischer Psychotherapie und pferdegestützten Ansätzen ermöglicht einen ganzheitlichen Zugang zu tief verankerten Belastungen. Bei einem individuellen Trauma-Retreat im Einzelsetting steht die persönliche Begleitung im Mittelpunkt. Statt standardisierter Programme entwickle ich für jeden Klienten ein maßgeschneidertes Retreat-Konzept, das sich an den individuellen Bedürfnissen und dem persönlichen Tempo orientiert. Die Intensivbegleitung bei Trauma erstreckt sich über mehrere Tage und schafft durch die tägliche therapeutische Arbeit einen geschützten Raum für nachhaltige Veränderungsprozesse. Mein Therapieansatz basiert auf der Polyvagaltheorie und dem Konzept des guten Grundes: Heutige Symptome verstehen wir als frühere Überlebensstrategien. Die Islandpferde auf dem Therapiehof Hohenrode fungieren dabei als Co-Therapeuten, die über ihre authentische Präsenz und ihr feines Nervensystem den Zugang zu körperlichen Empfindungen und nicht bewussten Reaktionsmustern erleichtern. Durch die private Traumabegleitung in der Abgeschiedenheit des Weserberglands können Sie sich vollständig auf Ihren Verarbeitungsprozess konzentrieren.

Verlässliche Begleitung in einem geschützten Rahmen
Traumaarbeit erfordert einen sicheren Ort und fachliche Expertise. Beides finden Sie auf dem Therapiehof Hohenrode.
Neurobiologische Grundlagen der pferdegestützten Traumaverarbeitung
Ein individuelles Trauma-Retreat basiert auf wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen aus Traumapsychologie und Neurowissenschaften. Die Arbeit im Einzelsetting ermöglicht es, traumatische Erlebnisse durch körperorientierte Interventionen zu verarbeiten, bei denen das autonome Nervensystem im Fokus steht. Die Polyvagaltheorie nach Stephen Porges bildet dabei ein zentrales Fundament: Traumata hinterlassen Spuren in unserem Nervensystem, die sich durch chronische Übererregung und Erstarrung äußern können. In der Einzelbegleitung bei Trauma werden diese neurobiologischen Reaktionsmuster erkannt und durch gezielte Übungen mit den Pferden als Co-Therapeuten reguliert. Die Pferde reagieren unmittelbar auf feinste körperliche Signale und spiegeln Anspannungs- oder Entspannungszustände wider. Dieses Echtzeit-Feedback ermöglicht es Betroffenen, ihre eigenen Körpersignale bewusster wahrzunehmen und neue Regulationsstrategien zu entwickeln. Ein Einzel-Retreat zu Trauma integriert zudem körperorientierte Methoden wie TRE (Tension and Trauma Releasing Excercises nach David Berceli) sowie achtsamkeitsbasierte Verfahren. Die mehrtägige Intensivbegleitung bei Trauma schafft den zeitlichen Rahmen, um nachhaltige Veränderungen im Nervensystem zu verankern – fernab von Alltagsbelastungen und in einem geschützten therapeutischen Setting, das individuelle Bedürfnisse und Ressourcen berücksichtigt.
Häufig gestellte Fragen zum individuellen Einzel-Retreat bei Trauma
Für wen eignet sich ein Einzel-Retreat zur Traumaverarbeitung?
Ein Einzel-Retreat zur Traumaverarbeitung richtet sich an Menschen mit posttraumatischen Belastungsstörungen, komplexen Traumafolgestörungen oder belastenden Lebensereignissen, die eine intensive therapeutische Begleitung benötigen. Besonders geeignet ist dieses Format für Personen, die in einem geschützten Einzelsetting arbeiten möchten, ohne Gruppendynamik. Die mehrtägige Intensivbegleitung ermöglicht tiefgreifende Verarbeitungsprozesse, da durchgehende therapeutische Präsenz und individuell angepasste Methoden wie pferdegestützte Traumatherapie zum Einsatz kommen. Voraussetzung ist die Bereitschaft, sich mehrere Tage vollständig auf den therapeutischen Prozess einzulassen.
Wie lange dauert ein persönliches Retreat zur Traumabegleitung?
Die Dauer eines persönlichen Retreats zur Traumabegleitung beträgt in der Regel drei bis fünf Tage, wobei täglich mehrere therapeutische Einheiten stattfinden. Diese zeitliche Intensität ermöglicht kontinuierliche Arbeitsprozesse ohne die üblichen Unterbrechungen ambulanter Therapie. Zwischen den Sitzungen gibt es bewusste Ruhephasen, in denen die Verarbeitung im geschützten Umfeld des Therapiehof Hohenrode weiterlaufen kann. Die konkrete Dauer wird im Vorgespräch anhand der individuellen Situation festgelegt.
Was unterscheidet die Einzelbegleitung bei Trauma von ambulanter Therapie?
Die Einzelbegleitung bei Trauma in einem Retreat-Format bietet eine therapeutische Dichte, die in ambulanten Settings nicht erreichbar ist. Während ambulante Therapie oft nur wöchentliche Einzelsitzungen von 50 Minuten umfasst, ermöglicht ein individuelles Trauma-Retreat mehrere Stunden tägliche therapeutische Arbeit über mehrere Tage hinweg. Diese Kontinuität verstärkt neurobiologische Verarbeitungsprozesse erheblich, da das Gehirn nicht immer wieder in Alltagsmuster zurückfällt. Die Kombination aus pferdegestützter Traumatherapie, Naturerfahrung und therapeutischer Begleitung schafft zudem multisensorische Zugänge zur Traumaverarbeitung. Besonders bei komplexen Traumafolgestörungen zeigt diese Intensivform deutlich schnellere Stabilisierungserfolge als wöchentliche ambulante Termine.
Welche Rolle spielen die Pferde in einem 1:1-Retreat zur Traumaverarbeitung?
In einem 1:1-Retreat zur Traumaverarbeitung fungieren die Islandpferde als Co-Therapeuten, die durch ihre nonverbale Kommunikation und ihr feines Wahrnehmungssystem emotionale Prozesse spiegeln. Pferde reagieren unmittelbar auf körperliche Anspannung und emotionale Zustände, wodurch Klientinnen und Klienten direktes Feedback zu ihrem inneren Erleben erhalten, dass verbal oft nur schwer erreichbarist. Durch die Interaktion mit dem Pferd entsteht eine körperliche Ebene der Verarbeitung, die neurobiologisch besonders wirksam ist. Die Pferde schaffen dabei einen sicheren Beziehungsraum, in dem Vertrauen neu erlebt werden kann – eine zentrale Voraussetzung für Traumaheilung.
Was kostet ein maßgeschneidertes Retreat zur Traumaverarbeitung?
Ein maßgeschneidertes Retreat zur Traumaverarbeitung wird nach Tagessätzen abgerechnet, die therapeutische Begleitung, Unterkunft und Verpflegung umfassen. Die Investition liegt typischerweise zwischen 340 und 475 Euro pro Tag, abhängig von der Intensität der therapeutischen Begleitung und der gewählten Dauer. Bei einem dreitägigen Retreat ergibt sich ein Gesamtaufwand von etwa 1.290 Euro, bei einem fünftägigen Retreat beträgt der Gesamtaufwand ca. 2.240 Euro.. Die Kosten werden von gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen, da es sich um eine Intensivbegleitung außerhalb des kassenärztlichen Systems handelt. Auch private Krankenversicherungen oder Beihilfestellen erstatten die Leistungen in der Regel nicht. Eine verbindliche Kostenkalkulation erfolgt nach dem Erstgespräch auf Basis des individuellen Bedarfs.
Wie läuft die Vorbereitung auf ein Einzel-Retreat zur Traumaverarbeitung ab?
Die Vorbereitung auf ein Einzel-Retreat zur Traumaverarbeitung beginnt mit einem ausführlichen telefonischen oder persönlichen Erstgespräch, in dem die individuelle Situation, therapeutische Vorerfahrungen und konkrete Ziele besprochen werden. Anhand dieser Informationen entwickelt der Diplom-Psychologe Berthold Schaaf ein maßgeschneidertes Konzept, das die passenden therapeutischen Methoden und die optimale Dauer festlegt. Vor Beginn des Retreats werden organisatorische Details wie Anreise, Unterkunft und Tagesstruktur geklärt sowie mögliche Kontraindikationen geprüft. Wichtig ist, dass akute Suizidalität und andere lebensbedrohliche Erkrankungen vorab abgeklärt werden, da diese eine klinische Betreuung erfordern. Nach dem Vorgespräch erhalten Sie eine detaillierte Aufstellung des Ablaufs und können mit klarer Orientierung in die Intensivbegleitung starten.
Persönliches Gespräch vereinbaren – diskret und unverbindlich
Vereinbaren Sie ein kostenloses Erstgespräch mit Diplom-Psychologe Berthold Schaaf. Wir besprechen Ihre persönliche Situation vertraulich und klären gemeinsam, wie ein individuelles Retreat Sie unterstützen kann. Rückmeldung innerhalb von 24 Stunden.