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Wenn Trauma-Erfahrungen ein 1:1-Setting brauchen
Traumafolgestörungen wie PTBS entstehen durch einschneidende Erlebnisse, die das bisherige Sicherheitsgefühl erschüttern. Eine Traumabegleitung im Einzeln durchgeführten Setting bietet Betroffenen einen geschützten Rahmen, in dem sie in ihrem eigenen Tempo arbeiten können – ohne Gruppendruck, ohne Fremdbeobachtung, ohne die Notwendigkeit, sich vor anderen zu rechtfertigen.
Besonders bei komplexen Traumafolgestörungen ist diese persönliche Traumabegleitung oft der erste Zugang zu Stabilisierung und innerer Sicherheit. Im Einzelsetting Traumabegleitung passt sich der therapeutische Prozess vollständig an die individuellen Bedürfnisse der Klientin oder des Klienten an.
Das bedeutet: Die Geschwindigkeit, die Methoden und die Schwerpunkte werden gemeinsam entwickelt – nicht nach einem vorgefertigten Programm, sondern nach dem, was im Moment wirklich gebraucht wird. Die pferdegestützte Therapie am Therapiehof Hohenrode nutzt dabei die nonverbale, wertfreie Rückmeldung der Islandpferde als Co-Therapeuten. Diese achtsame Traumabegleitung ermöglicht körperliche Wahrnehmungsprozesse, die im reinen Gesprächssetting oft nicht zugänglich sind.
Eine Einzelbegleitung bei Trauma schafft die Voraussetzung für echte Selbstwirksamkeit: Klientinnen und Klienten lernen, ihre Reaktionen zu verstehen, ihre Ressourcen zu aktivieren und Schritt für Schritt wieder Vertrauen in sich selbst und ihre Umwelt aufzubauen. Die 1:1 Traumabegleitung ist kein passives Behandelt-Werden, sondern ein aktiver, selbstbestimmter Entwicklungsprozess mit professioneller Begleitung durch Diplom-Psychologe und Traumatherapeut Berthold Schaaf.
„Traurig, kraftlos und ziemlich durcheinander bin ich zu dir gekommen… mit ganz viel Herzlichkeit und Kompetenz hast du mir Mut gemacht, hast mir neue Impulse und Kraft gegeben. Danke“
Sabine, Chemnitz
Wirkungsvolle Traumaarbeit im geschützten Einzelsetting

Die pferdegestützte Traumabegleitung im Einzelsetting schafft einen sicheren Rahmen für die Verarbeitung belastender Erfahrungen. Jeder therapeutische Prozess wird individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt.
- Vollständig geschützter Therapieraum — Die private Traumabegleitung ermöglicht es Ihnen, ohne Ablenkung oder Gruppendruck an Ihren persönlichen Themen zu arbeiten. Im 1:1-Setting mit dem Diplom-Psychologen und den Islandpferden als Co-Therapeuten können Sie sich vollständig auf Ihren eigenen Heilungsprozess konzentrieren, ohne Rücksicht auf die Dynamik anderer Teilnehmender nehmen zu müssen.
- Flexibles Tempo nach Ihrem Bedarf — Bei einer Traumabegleitung im Einzelsetting bestimmen Sie selbst die Geschwindigkeit der therapeutischen Arbeit – der Prozess richtet sich nach Ihrer aktuellen psychischen Verfassung und Belastbarkeit, nicht nach einem starren Gruppenprogramm.
- Maßgeschneiderte therapeutische Methoden — Die persönliche Traumabegleitung kombiniert bewährte traumatherapeutische Ansätze mit der körperorientierten Arbeit der pferdegestützten Therapie. Je nach Ihrer spezifischen Problematik – ob PTBS, komplexe Traumatisierung oder akute Belastungsreaktion – werden die Interventionen exakt auf Ihre Symptomatik und Ihre Ressourcen abgestimmt.
- Intensive Beziehungsarbeit als Heilungsfaktor — In der individuellen Traumabegleitung kann eine besonders vertrauensvolle therapeutische Beziehung entstehen, die bei Traumafolgestörungen einen zentralen Wirkfaktor darstellt. Die kontinuierliche Einzelarbeit ermöglicht es, neue Beziehungserfahrungen zu machen und die für Trauma typischen Bindungsmuster behutsam zu verändern – sowohl im Kontakt mit dem Therapeuten als auch mit den Pferden.

Fundierte psychologische Begleitung in geschützter Atmosphäre
- Der Therapiehof Hohenrode verbindet seit 2016 klassische therapeutische Methoden mit pferdegestützter Traumatherapie. Unter der Leitung von Diplom-Psychologe und Traumatherapeut Berthold Schaaf erhalten Klientinnen und Klienten eine persönliche Traumabegleitung, die auf ihre individuelle Situation zugeschnitten ist. Die Expertise umfasst die Arbeit mit posttraumatischen Belastungsstörungen, komplexen Traumafolgestörungen sowie akuten Krisensituationen. Im 1:1-Setting entstehen Prozesse, die durch den täglichen Kontakt und die intensive therapeutische Arbeit nachhaltige Veränderungen ermöglichen. Die achtsame Traumabegleitung folgt einem ressourcenorientierten Ansatz: Frühere Bewältigungsstrategien werden nicht bewertet, sondern als damalige Lösungen verstanden, die heute möglicherweise neue Schwierigkeiten verursachen. Besonders die Verbindung von Polyvagaltheorie, körperorientierter Arbeit und systemischen Elementen schafft Zugang zu tief verankerten Traumareaktionen. Die Islandpferde fungieren dabei als Co-Therapeuten, die über ihre körpersprachliche Kommunikation unmittelbar auf emotionale Zustände reagieren. Diese Form der Einzelbegleitung bei Trauma findet in der ruhigen Alleinlage über der Weser statt – ein geschützter Raum ohne Ablenkung, in dem sich Betroffene vollständig auf ihren Heilungsprozess konzentrieren können. Ziel ist die Vermittlung von Selbstwirksamkeit, damit Klientinnen und Klienten langfristig ohne therapeutische Unterstützung leben können.

Was unsere Einzelbegleitung bei Traumafolgestörungen auszeichnet
Vertrauen entsteht durch Kompetenz, Transparenz und echte Beziehungsarbeit – nicht durch Versprechen.
Traumaspezifische Methoden in der Einzelbegleitung
Die professionelle Traumabegleitung im Einzeln gestalteten Setting basiert auf einem integrativen Methodenspektrum, das gezielt auf die individuelle Traumafolgestörung abgestimmt wird. Im Zentrum steht die Kombination aus körperorientierten Verfahren und der pferdegestützten Traumatherapie, die besonders bei komplexen posttraumatischen Belastungsstörungen wirksam ist. Die achtsame Traumabegleitung nutzt das Konzept des Embodiments: Pferde als Co-Therapeuten reagieren unmittelbar auf feinste körperliche Signale und ermöglichen dadurch einen direkten Zugang zu unbewussten Traumareaktionen. Diese Einzelbegleitung bei Trauma arbeitet mit ressourcenorientierten Stabilisierungstechniken, die auf der Polyvagaltheorie basieren und das autonome Nervensystem gezielt regulieren. Die 1:1 Traumabegleitung ermöglicht dabei eine präzise Anpassung der Interventionstiefe an die aktuelle Belastbarkeit. Die Methode nutzt die nonverbale Kommunikation mit den Islandpferden als Regulationshilfe für überwältigende Emotionen.
Häufige Fragen zur Traumabegleitung im Einzelsetting
Für wen eignet sich eine Traumabegleitung im Einzelsetting?
Eine Einzelbegleitung bei Trauma eignet sich für Menschen mit posttraumatischer Belastungsstörung, komplexen Traumafolgestörungen oder akuten Belastungsreaktionen, die eine hochindividuelle therapeutische Begleitung benötigen. Je ausgeprägter die Symptomatik und je spezifischer die biografischen Belastungen, desto wichtiger ist ein geschützter 1:1-Rahmen. Besonders Menschen, die Schwierigkeiten haben, sich in Gruppensettings zu öffnen, profitieren von der persönlichen Traumabegleitung. Die pferdegestützte Einzelarbeit ermöglicht ein Tempo, das sich vollständig an Ihren individuellen Ressourcen und Ihrer aktuellen Belastbarkeit orientiert.
Wie unterscheidet sich die pferdegestützte Traumabegleitung von klassischer gesprächsbasierter Therapie?
Die individuelle Traumabegleitung mit Pferden verbindet körperorientierte Embodiment-Arbeit mit klassischen traumatherapeutischen Methoden. Während reine gesprächsbasierte Therapie primär kognitiv arbeitet, ermöglicht der Kontakt zum Pferd als Co-Therapeut einen direkten Zugang zu emotionalen und körperlichen Traumareaktionen. Pferde spiegeln nonverbale Signale unmittelbar und schaffen dadurch neue Selbstwahrnehmungsmöglichkeiten. Die private Traumabegleitung im Einzelsetting kombiniert beides: fundierte psychologische Gesprächsführung nach systemischen Prinzipien mit erlebnisorientierten Sequenzen im direkten Pferdekontakt, wodurch Verarbeitungsprozesse auf mehreren Ebenen gleichzeitig angestoßen werden.
Wie lange dauert eine Traumabegleitung im Einzeln typischerweise?
Die Dauer einer Traumabegleitung im Einzelsetting richtet sich nach der individuellen Traumahistorie und den persönlichen Therapiezielen. Akute Belastungsreaktionen können bereits nach wenigen intensiven Sitzungen spürbare Stabilisierung erfahren, während komplexe Traumafolgestörungen einen längeren Prozess über mehrere Monate erfordern. Ein bewährtes Vorgehen ist die Kombination aus wöchentlichen Einzelsitzungen und mehrtägigen Intensivphasen als Therapieurlaub. Je früher Sie professionelle Einzelbegleitung bei Trauma in Anspruch nehmen, desto günstiger ist die Prognose für nachhaltige Verbesserungen. Die persönliche Traumabegleitung wird kontinuierlich an Ihre Fortschritte angepasst.
Was passiert in der ersten Sitzung einer Einzelbegleitung bei Trauma?
In der ersten Sitzung im Rahmen der 1:1 Traumabegleitung schauen wir nach dem Anlass Ihres Kommens und suchen nach ersten Hinweisen in Ihrer Biografie, die die heutige Symptomatik erklären. Gemeinsam klären wir Ihre Erwartungen, besprechen den geplanten Ablauf und entwickeln erste Stabilisierungsstrategien. Oft folgen auch schon erste Psychoedukations Einheiten. Die achtsame Traumabegleitung beginnt immer mit Ressourcenaktivierung, es erfolgt keine Konfrontation mit belastenden Inhalten, Sie bestimmen das Tempo.
Werden die Kosten für die Traumabegleitung von der Krankenkasse übernommen?
Die pferdegestützte Einzelbegleitung bei Trauma ist eine privatfinanzierte Leistung, die nicht über gesetzliche Krankenkassen abgerechnet wird. Auch private Krankenversicherungen und Beihilfestellen erstatten die Kosten in der Regel nicht. Die private Traumabegleitung ermöglicht flexible Termingestaltung ohne Wartezeiten und individuelle Methodenkombination.
Kann ich die Traumabegleitung auch ohne Pferdeerfahrung wahrnehmen?
Ja, die persönliche Traumabegleitung erfordert keinerlei Vorerfahrung im Umgang mit Pferden. Die therapeutische Arbeit findet überwiegend am Boden statt, Reiterfahrung ist weder notwendig noch Voraussetzung. Die Islandpferde auf dem Therapiehof Hohenrode sind speziell für die pferdegestützte Therapie ausgewählt und arbeiten seit Jahren als Co-Therapeuten mit traumatisierten Menschen. Alle Übungen werden Ihrem individuellen Sicherheitsbedürfnis angepasst. Die Einzelbegleitung bei Trauma nutzt die besondere Beziehungsqualität zwischen Mensch und Pferd, nicht sportliche Reitfähigkeiten. Ihre Sicherheit steht im Mittelpunkt.
Lassen Sie uns über Ihre Situation sprechen
Vereinbaren Sie ein unverbindliches Erstgespräch. Gemeinsam klären wir, welche Form der Begleitung für Ihre persönliche Situation passend ist. Vertraulich und ohne Verpflichtung – wir melden uns innerhalb von 24 Stunden bei Ihnen.